Skitouren 2021

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20. März 2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Berichte Skitouren Winter 2021
 

Mittwoch, 30. Dezember 2020, Jägglisch Horn 2'289 MüM
Teilnehmer: Paul Hug, Urs Aeschlimann, Erwin Fuchs, Otto Gebhardt, Ruedi, Keller, Fredy Zobrist
Distanz 11 km, unterwegs 3 ¾ Std., Aufstieg und Abfahrt 970 m

Der Hüttenhock wurde in diesem Winter eines der vielen Opfer des Coronavirus. Deshalb waren wir froh, dass Paul in der Altjahrswoche die Skitour auf das Jägglisch Horn von St. Antönien aus vorschlug. Strahlend blauer Himmel, ca. 30 cm Pulverschnee, welcher viele alten Spuren überdeckte, Temperaturen unter null Grad und nur wenig Skitouristen unterwegs bildeten die idealen Verhältnisse für die erste Skitour. Der erste Nachteil war der Aufstieg auf der Nordseite und damit im Schatten des Gipfels – aber alles kann man selten haben. Einer guten Spur folgend erreichten wir zügig den steileren Abschnitt gegen das Fürggli. Die durch mein Asthma beschränkte Sauerstoffaufnahme zwang mich ab dort zu kürzeren Schritten, deshalb wartete ich beim Übergang auf meine Kameraden. Bei der Abfahrt waren die ersten Schwünge im Steilhang noch etwas steif, dann, je nach dem wir noch «keusche» Schneeflächen fanden oder nicht, schon fast traumhaft. Im Nu waren wir unten bei der Postautohaltestelle und da folgte der zweite Nachteil: Wegen den Corona-Massnahmen waren die Restaurants geschlossen. Dafür umso weniger Coronalike war dann das überfüllte Postauto und wir waren froh, ab Küblis mit der bequemen Bahn die Weiterfahrt anzutreten.

 

Donnerstag, 7, Januar 2021, Roggenstock 1'776 MüM
Teilnehmer: Urs Aeschlimann, Erwin Fuchs, Fredy Zobrist
Distanz 6 km, unterwegs 4 Std., Aufstieg und Abfahrt 710 m

Die Wetterprognosen für Mittwoch meldeten leichten Schneefall, deshalb sage Paul die Tour ab. Da er Donnerstag nicht abkömmlich war, entschlossen wir uns für eine Tour auf den Roggenstock ab Oberiberg. Bis zum Skidepot auf 1'700 MüM konnten wir einer guten Spur folgen, einzig in der Wegschneise war der Schnee durch die schon heruntergefahrenen Tourengänger abgerutscht und deshalb nicht einfach zu begehen. Die knapp 100 Höhenmeter vom Skidepot auf den Gipfel waren dann wie immer sehr anstrengend. Oben machten wir ausgiebig Mittagsrast, genossen die Sonne und die herrliche Sicht ins Skigebiet von Hoch Ybrig und gegen Einsiedeln. Bei der Abfahrt wählten wir die Fahrt über Stafel, so erreichten wir direkt das Zentrum von Oberiberg. Coronabedingt waren alle Restaurants geschlossen, aber bei der Bäckerei konnten wir uns ein wohlverdientes Getränk kaufen.

 

Montag, 11. Januar 2021, Wissmeilen 2'481 MüM
Teilnehmer: Paul Hug, Urs Aeschlimann, Erwin Fuchs, Otto Gebhardt, Fredy Zobrist
Distanz 17 km, unterwegs 5 Std., Aufstieg 770 m, Abfahrt 1’600 m

Diese Woche war für Montag herrliches Winterwetter angesagt. Also verschob Paul die Tour auf diesen Tag. Mit SBB und Seilbahnen erreichten wir um 9.30 Uhr den Maschgenkamm. Sofort machten wir uns auf der harten Piste an die kurze Abfahrt nach Paüöl. Dort klebten wir die Felle auf und stiegen über die Alp Fursch und das Bail zur Lücke zwischen den beiden Meilengipfeln. Nun noch 10 Minuten über die Schulter und um halb ein Uhr konnten wir uns zum Gipfel gratulieren. Trotz der kalten Temperatur hatten wir es dank der wärmenden Sonne nicht allzu eilig. Nun ein kurzes Stück auf der Schulter zurück, dann in den Steilhang, welcher natürlich stark verfahren war. Im mittleren Abschnitt hatten wir mehr Platz und fanden ideale Schneeverhältnisse, bevor wir gegen die Alp den Schnee in den Runsen suchen mussten. Leider konnte die Wirtin der Alp nur den Takeaway-Service anbieten, aber auf der Sitzbank an der Sonne waren die Spezialkaffees trotzdem ein Genuss.

 

Dienstag, 9. Februar 2021, Sunnehörnli 2163 MüM
Teilnehmer: Paul Hug, Fredy Zobrist
Distanz 11 km, unterwegs 4 ½ Std., Aufstieg und Abfahrt 850 m.

Beim Aufstieg begleitete uns ein leichter Schneefall, durch den lichten Nebel und die verschneite Landschaft herrschte dadurch eine mystische Stimmung. Die Sicht war einigermassen, manchmal sah man sogar die Sonne als weisse Scheibe. Vor allem im oberen Teil ab Weiden genossen wir diese spezielle Gegend in vollen Zügen und machten deshalb einen Schwenker über das «Langriet». Erst knapp vor der 2'000 Meter Grenze entwichen wir dem Nebel. Obwohl nur mässige Lawinengefahr angesagt war, entschieden wir uns wegen der prekären Unterlage für den Aufstieg über die Schulter. Dort war jedoch der Schnee abgeblasen und mussten immer wieder Steinen im Schnee ausweichen – wie sähe dann die Abfahrt aus!. Ca. 100 Höhenmeter vor dem Gipfel entschieden wir uns für die Umkehr. Noch kurz etwas essen, dann hinab in die Suppe. Je weiter wir kamen, desto dichter wurde der Nebel. Die Buckel und die Wellen versanken im Weiss. Obwohl sich der Schnee nicht allzu schlecht Fahren liess, fuhren wir die letzten Meter auf dem Weg zur Seilbahn von Weissenberg hinunter. Leider hatten sie im kleinen Shop bei der Talstation kein Bier im Angebot. Aber bei der Bushaltestelle kamen wir mit der Wartin der Rugghubelhütte ins Gespräch, welche uns mit zwei Corona-Bieren bediente.

Bei "normalem" Winterwetter sind wir alle Wochen am Mittwoch unterwegs. Vom 22. bis 25. März Skitourentage in Juf. Hast du Interesse an den Ausschreibungen? Melde dich doch bei Paul Hug, Telefon 044 321 78 45, Mail: hug.paul@bluewin.ch.

 
 
Berichte und Bilder: Fredy Zobrist
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