85. SVSE SM

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19. Juni 2019

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Bericht 85. SVSE SM Alpin/Langlauf in Andermatt
 

Der ESC Erstfeld hat nach Andermatt geladen, um vom 14. bis 16. März 2019 die Skitage zu zelebrieren.

Wer in seinem Terminkalender noch einen Tag mehr Zeit einplante, konnte bereits am Mittwoch anreisen und den Nachmittagsriesenslalom bestreiten. Speziell an diesem Rennen ist, es wird keine Startreihenfolge eingehalten: first come first serve und man darf soviele Läufe absolvieren wie man will. Also: Ellbogen raus und in der Schlange die Spitzenposition erkämpfen... Natürlich nicht, Fairplay ist und allen ein Begriff.
 
Georg bei seinem Start

Das Wetter spielte das volle Repertoire durch, gegen Wind, Schneefall und Nebel mussten sich die Rennläufer behaupten. Larissa machte dies bei den Damen am besten und Georg konnte in seiner Kategorie den 2ten Platz herausfahren.

Abends im Hotel Badus wurde mit den Mitstreitern vom EWF Herisau und der BLS, die im selben Hotel nächtigten, nochmals der Lauf analysiert und die guten Plätze gefeiert, plus die Strategie für die nächsten Tage festgelegt. Und dies war wichtig, denn wegen der schlechten Wetterverhältnisse, wurde bereits am Abend eine Programmänderung angegeben. Am Donnerstag soll morgens der Riesenslalom und anschliessend gleich noch der Slalom ausgetragen werden.

Erster Tag Schweizermeisterschaft Alpin/Langlauf: die Ziele hochgesteckt, das Wetter dürftig, die Motivation überschwänglich, zumindest bis zu dem Moment, als man mit zwei Paar Ski geschultert 800m zur Talstation zu laufen hatte. Ich beneide sie nicht, die Rennfahrer, bin ich dieses Jahr doch nur Zuschauerin und keinem Zeitdruck unterstellt. Wer erst heute angereist kam, wurde herzlich während der Streckenbesichtigung begrüsst, gehören doch alle zur grossen Wintersportfamilie.
In 2 Läufen wurde der Riesenslalom ausgetragen und um jede hundertstel Sekunde gekämpft.


Remo gut gelaunt bei der Startlistenübermittlung

Beim Slalom trat die neue Regelung in Kraft und es wurde nur ein Lauf ausgesteckt für alle Rennläufer. Aus zeittechnischen Gründen konnte nur 1 Lauf gefahren werden und so war auch die letzte Talfahrt mit der Gondel für jeden erreichbar, sogar noch mit einem kurzen Stop in der Glaskugel am Berg.
Das Rangverlesen fand gleich neben der Talstation in einem Pub statt. Lauthals wurde den SiegerInnen und PodestfahrerInnen zuggeprostet, geklatscht und gratuliert. Es herrschte ausgelassene Stimmung bis spät in den Abend, musste man am nächsten Tag ja nicht in aller herrgottsfrühe aus den Federn, da der Slalom schon absolviert war.

Zweiter Tag: Staffellangelauf. Geplant wären die nordischen Disziplinen in Realp gewesen. Das Wetter hatte aber einen anderen Plan. Die Strasse und Bahn waren wegen akuter Lawinengefahr gesperrt.... was nun? Spontan und mit unglaublichem Eifer konnte eine Ersatzlösung herbeigezaubert werden. Und ich meine wirklich gezaubert! Im Sommer Golfplatz, im Winter Langlaufloipe (extra für uns kurzerhand aus dem Boden gestampft) und ein hübscher “kleiner” Unterstand genannt Swiss House. 
Es regnete in strömen, da kamen die “bereitgestellten” Schirme des Hotels Chedi gerade recht, waren sie doch riesig und es fanden zwei Langläufer mit Gepäck darunter Platz. Wegen der etwas widrigen Umstände wurde der Staffellanglauf verkürzt geführt. Die Loipe war tief und anstrengend und knapp 2 Kilometer lang. Hut ab, vor jedem Läufer, der die Sache in Angriff nahm.

Übergabe von Vera an Tamara

Pünktlich zum Rennen hörte es auf zu Regnen und während dem Rangverlesen im Swiss House wurden die meisten auch wieder trocken.
Nach einem leckeren Abendessen wurden die Vorbereitungen für den nächsten Tag ganz unterschiedlich in Angriff genommen. Einige zog es in die Apotheke, andere ins Bett.....

Dritter Tag: Ein freundlicher Morgen lachte uns entgegen in Form von Sonnenschein. Gut gelaunt wurde der Zug nach Realp genommen, um dort der zweitletzten Disziplin der Schweizermeisterschaften beizuwohnen bzw zu bestreiten.
Während einige noch auf der Loipe um eine gute Zeit liefen, konnten sich die anderen bereits dem reichhaltigen kulinarischen Angebot widmen.

Larissa beim Zieleinlauf

Nach dem gemütlichen Zusammensitzen begaben sich die meisten mehr oder weniger auf direktem Weg ins Hotel um sich frisch zu machen für die Skichilbi, der letzten Disziplin.
Bis spät in die Nacht wurden die Schweizermeisterschaftspodestplätze gefeiert, es wird gemunkelt, der Heimweg war doppelt so lang wie der Hinweg.

Trotz einigen Wetterkapriolen, umgestelltem oder geändertem Programm waren es tolle, fröhliche und stimmige schweizermeisterschafts Tage. Danke an alle die daran teilgenommen haben.

Die kompletten Ranglisten und noch mehr Fotos findet ihr auf der Schweizermeisterschafts Homepage www.svse-sm-wispo.ch

Alle hier abgebildeten Fotos sind von Emilie Lienhard

Obfrau Wintersport
Katarina Eichenberger

 
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